Pädiatrie

Ergotherapie in der Pädiatrie

Wie alt sind Kinder, die zur Ergotherapie kommen ?

Vom Säuglingsalter bis zum 18 Lebensjahr.
Je jünger Kinder bei Therapiebeginn sind, desto schneller lassen sich Entwicklungsdefizite aufholen.

Wann wird Ergotherapie bei einem Kind eingesetzt?

Wenn es in seiner körperlich, geistigen und/oder seelischen Entwicklung gegenüber Gleichaltrigen auffällig ist.

Diagnosen:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Koordinationsstörungen
  • Fein- und grobmotorische Störungen
  • Graphomotorische Störungen
  • Störungen der Aufmerksamkeit z.B. AD(H)S
  • Hyperaktivität
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Störungen im Gruppenverhalten
  • Schulische Schwierigkeiten auch in Verbindung mit Legasthenie und Dyskalkulie
  • in der Konzentration
  • Mangelhafte Lernstrategien
  • Wahrnehmungsprobleme – auditiv – visuell – taktil
  • Sensomotorische Integrationsstörungen
  • Mehrfachbehinderungen z.B.: Zerebralparesen
  • Genetische Erkrankungen z.B. Morbus down
  • angeborene Fehlbildungen
  • Unfallfolgen z.B. Verbrennungen/ Frakturen

Folgende Therapiemethoden wenden wir bei Kindern an:

  • Ausführliche ergotherapeutische Befunderhebung durch standardisierte Test
  • Training von Lernstrategien u. Selbstinstruktion
  • Programme: THOP, Laut & Schlottke, Marburger Konzentrationsprogramm
  • Tagesstrukturpläne
  • Sensorische Integrationstherapie nach J.Ayres
  • Konzentrations- u. Hirnleistungsprogramme, auch am PC (coqpack, rigling, Schweizer etc.)
  • Training von Koordination/ Grob- u. Feinmotorik
  • Graphomotorische Übungsbehandlung
  • Handlungsplanung u. Umsetzung auch durch handwerkliche Tätigkeiten
  • Psychomotorik

Ergotherapie ist nur wirksam:

  • In Zusammenarbeit und Gesprächen
  • mit den Eltern
  • dem sozialen Umfeld wie Kindergarten, Schule
  • weiteren Therapeuten
  • Arzt